trans*denken: Perspektiven aus Psychotherapie, Geschichte und Gesellschaft
Von Studierenden initiiert: Eine Vortragsreihe zu trans*Lebensrealitäten in Psychotherapie, Wissenschaft und Gesellschaft
Mit dieser Vortragsreihe laden wir dazu ein, transgeschlechtliche Lebensrealitäten als festen Bestandteil psychotherapeutischer und psychoanalytischer Praxis zu begreifen. Im Zentrum stehen Perspektiven aus der gelebten Praxis – von Menschen, die sich mit der Frage auseinandersetzen, wie eine geschlechtersensible und trans*inklusive Haltung konkret aussehen kann.
Dabei geht es nicht nur um fachlichen Austausch, sondern auch um die gemeinsame Suche nach einem verstehenden, offenen und respektvollen Umgang mit Geschlecht jenseits binärer und normativer Zuschreibungen. Wir möchten dafür sowohl einen Blick in die Vergangenheit werfen, um Entwicklungen besser zu verstehen, als auch gemeinsam die Gegenwart in den Blick nehmen, um Räume für zukünftige Perspektiven zu öffnen. Die Reihe versteht sich als Impuls, bestehende Denkweisen zu hinterfragen, neue Handlungsräume zu eröffnen und Psychoanalyse wie Psychotherapie als lebendige, sich entwickelnde Disziplin zu stärken.